Patagonien-Reise & Gin-Momente: Unsere Route durch Chile und Argentinien

Patagonien-Reise & Gin-Momente: Unsere Route durch Chile und Argentinien

🇦🇷 🇨🇱 Patagonien ist einer dieser Orte, die man nicht einfach besucht. Man spürt sie.

Den Wind. Die Weite. Die Kälte. Die Berge. Die Seen. Die Tiere in der Pampa. Und dieses Gefühl, wirklich weit weg zu sein – am südlichen Ende der Welt.

Für uns war Patagonien nicht nur eine Reise durch beeindruckende Landschaften, sondern auch eine Reise zu besonderen Gin-Momenten. Denn genau hier, zwischen Chile und Argentinien, findet man Gins, die nicht beliebig schmecken, sondern nach Herkunft, Natur und Abenteuer.

Unsere Route führte uns von Punta Arenas in Chile nach Puerto Natales, weiter nach El Calafate in Argentinien und schließlich nach Buenos Aires, wo wir Bosque Gin getroffen haben. Eine Reise mit Pinguinen, Busfahrten durch die Pampa, Gletschern, Regen, Kälte, Cocktails, Destillerien und ganz viel Patagonien-Gefühl.

Warum Patagonien perfekt zu Glocal Gin passt

Glocal Gin steht für besondere Gins aus aller Welt. Für Gins mit Herkunft, Geschichte und Charakter. Und Patagonien passt dazu wie kaum eine andere Region. Die Südhalbkugel muss man lieben, wie unsere favorite Orte und Gins bisher, die spektakuläre und liebevolle Garden Route in Südafrika (Knysna Gin) und unseren absoulten happy place: die Südinsel von Neuseeland (Roots Gin).

Auch in Patagonien ist die Natur nicht Kulisse, sondern Hauptdarstellerin. Die Landschaft ist rau, weit und wunderschön. Genau dieses Gefühl findet man auch in den Gins aus dieser Region wieder: wilder Wacholder, klare Aromen, lokale Botanicals, kleine Destillerien und Menschen, die wirklich etwas Eigenes schaffen.

Patagonien ist kein klassisches Gin-Reiseziel wie London oder Barcelona. Aber genau das macht es spannend. Wer Gin liebt und gern reist, entdeckt hier eine ganz andere Seite der Spirituose: wild, lokal, naturverbunden und voller Geschichten.

Stopp 1: Punta Arenas – unser Start in Patagonien

Unsere Patagonien-Reise im März 2026 begann in Punta Arenas im Süden Chiles. Viele vergleichen die Stadt mit Ushuaia in Argentinien – für uns fühlte sich Punta Arenas aber entspannter und weniger touristisch an.

Punta Arenas liegt an der Magellanstraße und ist ein wunderbarer Einstieg in Patagonien. Die Stadt ist ruhig, weitläufig und irgendwie entschleunigt. Man kann Natur erleben, Pinguine sehen, gut essen und trinken und erst einmal ankommen.

Genau das haben wir gemacht: durchatmen, essen, trinken, schauen, staunen.

Was man in Punta Arenas erleben kann

Punta Arenas ist ein idealer Ort, um Patagonien langsam zu beginnen. Nicht sofort mit dem größten Highlight, sondern mit dem Gefühl für die Region.

Besonders schön:

  • Pinguine beobachten
  • an der Magellanstraße spazieren
  • Fisch und Meeresfrüchte essen
  • chilenischen Wein trinken
  • die Weite des Südens spüren
  • einfach ankommen und entspannen
Punta Arenas und Magellan

Für uns war Punta Arenas ein guter Startpunkt, weil man direkt merkt: Jetzt beginnt eine andere Welt. Die Luft ist klarer, der Wind stärker, die Landschaft weiter. Patagonien begrüßt einen nicht laut, sondern mit Raum.

Von Punta Arenas nach Puerto Natales: Busfahren wie Business Class

Von Punta Arenas ging es mit dem Bus weiter nach Puerto Natales. Und ganz ehrlich: Diese Busfahrt war eine der positivsten Überraschungen der Reise.

Wir hatten nicht dieses klassische „anstrengende Busfahrt“-Gefühl. Im Gegenteil. Es war total komfortabel – fast wie Business Class im Flugzeug. Bequeme Sitze, große Fenster, viel Platz und draußen diese unglaubliche Aussicht auf die Pampa.

Kein Verkehr. Kein Stress. Nur Landschaft.

Die Fahrt durch Patagonien ist wie ein langsamer Film: weite Ebenen, Tiere, Himmel, Wolken, Wind. Immer wieder sieht man Guanakos – diese eleganten, lamaähnlichen Tiere, die in der patagonischen Steppe leben. Dazu vielleicht Nandus, Schafe und immer wieder diese unfassbare Weite.

Für uns war das kein reiner Transfer. Es war Teil der Reise.

Stopp 2: Puerto Natales – Torres del Paine und Last Hope Gin

Puerto Natales war für uns einer der schönsten Stopps der Reise. Der Ort liegt am Fjord Última Esperanza – auf Englisch „Last Hope“. Schon der Name klingt nach Abenteuer.

Puerto Natales ist der perfekte Ausgangspunkt für den Torres del Paine Nationalpark. Und gleichzeitig ist es ein Ort, an dem man wunderbar essen, trinken und entspannen kann.

Tagesausflug in den Torres del Paine Nationalpark

Von Puerto Natales aus haben wir einen Tagesausflug in den Torres del Paine Nationalpark gemacht. Ein Tag voller spektakulärer Seen, Berge und Landschaften.

Diese Kombination aus türkisblauen Seen, schneebedeckten Gipfeln, rauem Wind und dramatischem Himmel ist schwer zu beschreiben. Alles wirkt größer, weiter, klarer.

Patagonien zeigt sich hier von seiner ikonischen Seite: Berge, Wasser, Wind, Tiere, Weite. Genau diese Landschaft bleibt im Kopf – und sie macht verständlich, warum so viele Spirituosen aus Patagonien mit Natur, Wildheit und Klarheit arbeiten.

Last Hope Distillery – Gin, Bar und Gründerstory in Puerto Natales

Ein echtes Highlight in Puerto Natales war für uns der Besuch bei Last Hope Distillery.

Die Destillerie liegt mitten in Puerto Natales und verbindet genau das, was wir lieben: handwerkliche Spirituosen, eine persönliche Geschichte, eine tolle Bar und richtig gute Cocktails.

Wir haben eine Tour gemacht, den Gründer Matt kennengelernt und natürlich die Bar besucht. Das Schöne daran: Es fühlte sich nicht wie eine anonyme touristische Verkostung an, sondern persönlich, nahbar und echt. Genau solche Orte suchen wir bei Glocal Gin. Der Name „Last Hope“ kommt vom Fjord Última Esperanza. Und diese Verbindung zur Region spürt man.

Die Destillerie ist klein, gemütlich und zugleich professionell. Die Bar ist ein wunderbarer Ort, um nach einem Tag in Patagonien anzukommen: Cocktails, Gin, gute Gespräche, lokale Atmosphäre.

Besonders schön ist, dass Last Hope Distillery nicht einfach nur Gin produziert, sondern ein Erlebnis schafft. Man trinkt nicht irgendeinen Drink – man trinkt einen Gin an dem Ort, aus dem seine Geschichte kommt.

Für uns war das einer dieser Glocal-Momente: Man versteht ein Produkt viel besser, wenn man die Landschaft, die Menschen und die Stimmung drumherum erlebt.

Von Puerto Natales nach El Calafate: wieder Bus, wieder Pampa, wieder Weite

Von Puerto Natales ging es weiter nach El Calafate in Argentinien. Wieder mit dem Bus. Und wieder war es überraschend komfortabel.

Die Strecke führt durch die patagonische Pampa, über die Grenze von Chile nach Argentinien und hinein in eine Landschaft, die fast meditativ wirkt. Wenig Verkehr, endlose Ausblicke, Tiere in der Steppe, dieses besondere Licht.

Auch hier sahen wir wieder Guanakos – diese lamaähnlichen Tiere, die so typisch für Patagonien sind. Sie wirken gleichzeitig neugierig, elegant und perfekt angepasst an diese raue Landschaft.

Die Busfahrten haben uns gezeigt: In Patagonien ist nicht nur das Ziel wichtig. Auch die Wege dazwischen sind wunderschön.

Stopp 3: El Calafate – Gin de Acá und der Perito Moreno Gletscher

El Calafate ist einer der bekanntesten Orte im argentinischen Patagonien. Die Stadt ist vor allem Ausgangspunkt für den berühmten Perito Moreno Gletscher im Los Glaciares Nationalpark.

Aber El Calafate hat für Gin-Fans noch etwas Besonderes: Gin de Acá.

Gin de Acá – Patagonia Dry Gin aus El Calafate

In El Calafate haben wir Gin de Acá besucht. Schon der Name passt perfekt: „de acá“ bedeutet sinngemäß „von hier“.

Und genau das ist dieser Gin: ein Patagonia Dry Gin aus El Calafate, tief verbunden mit der Region, der Kälte, der Weite und der besonderen Natur Südpatagoniens.

Gin de Acá steht für eine andere Seite von Patagonien als Last Hope oder Bosque. Während Last Hope für Puerto Natales und den chilenischen Teil Patagoniens steht, bringt Gin de Acá das Gefühl von El Calafate ins Glas: Gletscher, kalte Luft, klare Landschaft, südliche Weite.

Für uns war der Besuch spannend, weil man wieder merkt: Gin ist nicht nur Rezeptur. Gin ist Herkunft. Und Herkunft schmeckt anders, wenn man am Ort selbst ist.

El Calafate zu Fuß: kleine Stadt mit großem Naturgefühl

Neben dem Gin-Besuch sind wir durch El Calafate gelaufen. Die Stadt ist touristischer als manche anderen Orte auf der Route, aber trotzdem charmant, besonders in der off-season.

Man spürt überall, dass die Menschen wegen der Natur hier sind. Outdoorläden, Restaurants, Cafés, Reiseanbieter, warme Kleidung, Windjacken, Rucksäcke. El Calafate ist kein Ort für großes Stadtleben – sondern ein Basislager für große Erlebnisse.

Und das größte Erlebnis wartet draußen: der Perito Moreno Gletscher.

Bootstour zum Perito Moreno Gletscher – kalt, nass, antarktisch und unvergesslich

Der Perito Moreno Gletscher war eines der absoluten Highlights unserer Patagonien-Reise.

Wir haben eine Bootstour zum Gletscher gemacht – und es war genau so, wie Patagonien manchmal ist: kalt, nass, regnerisch und trotzdem wunderschön. Oder vielleicht gerade deshalb.

Es hatte etwas Antarktisches. Der Regen, die Kälte, das Eis, die Geräusche, diese riesige blaue Wand aus Gletscher. Alles fühlte sich roh und echt an. Kein perfektes Postkartenwetter, aber ein absolut authentischer Patagonien-Moment.

Der Perito Moreno ist kein Ort, den man nur sieht. Man hört ihn. Man spürt ihn. Man steht davor und merkt, wie klein man ist.

Für uns war das ein perfekter Kontrast zu den Gin-Momenten der Reise: Tagsüber Gletscher, Regen, kalte Luft. Abends ein Drink, der genau diese Landschaft wieder aufgreift.

Die Calafate-Beere – der Geschmack Patagoniens

In El Calafate haben wir natürlich auch die berühmte Calafate-Beere probiert – klein, dunkel, leicht herb-süß und in Patagonien fast schon ein Symbol. Man findet sie dort in Marmeladen, Desserts, Likören oder Saucen, und ihr Name steckt sogar im Ortsnamen El Calafate. Besonders schön ist die alte Legende, die man überall in der Region hört: Wer einmal von der Calafate-Beere isst, wird unweigerlich nach Patagonien zurückkehren. Nach unserer Reise können wir nur sagen: Wir verstehen diese Legende sehr gut. Patagonien bleibt im Kopf – und irgendwie auch im Herzen.

Stopp 4: Buenos Aires – Treffen mit Bosque Gin

Nach Patagonien ging es weiter nach Buenos Aires. Und dort schloss sich für uns der Kreis: Wir haben uns mit Bosque Gin getroffen.

Bosque ist ein argentinischer Gin mit starkem Bezug zu Patagonien. Das Herzstück ist wilder patagonischer Wacholder, der von lokalen Sammlern rund um El Bolsón, Lago Puelo und die Andenregion geerntet wird.

Nach unserer Reise durch Patagonien fühlte sich dieses Treffen ganz anders an. Denn plötzlich waren die Bilder nicht mehr abstrakt. Wenn Bosque von Wäldern, Bergen, wilder Natur und patagonischer Herkunft erzählt, hatten wir diese Landschaft gerade erlebt.

Das ist genau der Moment, in dem ein Gin mehr wird als ein Produkt.

Bosque Gin – Patagonien im Glas

Bosque bedeutet auf Spanisch „Wald“. Und dieser Name passt wunderbar zur Marke.

Bosque arbeitet mit wildem patagonischem Wacholder, ausgewählten Botanicals wie Kardamom, Koriander, Orangenblüte, Zitronenverbene, Grapefruit, Zitrone und Nelke sowie kalter Mazeration. Die Botanicals ziehen 48 Stunden sanft in einer Alkohol-Wasser-Mischung, bevor destilliert wird. Verwendet wird nur das Herzstück der Destillation.

Bei Glocal Gin führen wir zwei Sorten:

Bosque Nativo Gin

Bosque Nativo ist die frische, zitrische Seite von Bosque. Er ist weich, zugänglich und lebendig – perfekt für Gin & Tonic, Negroni und alle, die Zitrusnoten lieben.

Bosque Alta Montaña Gin

Bosque Alta Montaña ist die kraftvolle Seite von Bosque. Mit 53 % vol. ist er intensiver, wärmender und präsenter – ideal für Martini, kräftige Cocktails und Gin-Fans, die mehr Tiefe suchen.

Nach unserer Patagonien-Reise verstehen wir noch besser, warum Bosque so gut zu Glocal Gin passt: Es ist ein Gin mit Herkunft, Naturbezug und echter Geschichte.

Bosque Gin Argentinien - Nativo & Alta Montaña aus Patagonien

Unsere Patagonien-Route im Überblick

Für alle, die eine ähnliche Reise planen, hier unsere Route:

1. Punta Arenas, Chile

Perfekt zum Ankommen in Patagonien.

Unsere Highlights:

  • Pinguine sehen
  • an der Magellanstraße spazieren
  • gut essen und trinken
  • entspannter Start in die Reise
  • weniger touristisches Gefühl als Ushuaia

2. Busfahrt nach Puerto Natales

Ein echtes Reisehighlight.

Warum wir es mochten:

  • sehr komfortabel
  • schöne Aussicht auf die Pampa
  • wenig Verkehr
  • entspanntes Reisen
  • Guanakos und andere Tiere unterwegs

3. Puerto Natales, Chile

Torres del Paine, Last Hope Gin und entspannte Abende.

Unsere Highlights:

  • Tagesausflug in den Torres del Paine Nationalpark
  • spektakuläre Seen und Berge
  • Besuch bei Last Hope Distillery
  • Cocktails in der Bar
  • persönlicher Austausch mit dem Gründer

4. Busfahrt nach El Calafate

Wieder komfortabel, wieder weit, wieder Patagonien pur.

Unsere Highlights:

  • Blick auf die Pampa
  • Wildlife unterwegs
  • Grenzübertritt Chile–Argentinien
  • entspanntes Reisen statt Stress

5. El Calafate, Argentinien

Gletscher, Gin de Acá und Naturgewalt.

Unsere Highlights:

  • Besuch bei Gin de Acá
  • Spaziergang durch El Calafate
  • Bootstour zum Perito Moreno Gletscher
  • Regen, Kälte, Eis und ein fast antarktisches Gefühl

6. Buenos Aires, Argentinien

Großstadt, Bars und Bosque Gin.

Unsere Highlights:

  • Treffen mit Bosque Gin
  • schönestes Stattviertel Palermo
  • argentinische Barkultur
  • Kontrast zwischen Patagonien und Großstadt
  • perfekter Abschluss der Reise

Warum der Bus in Patagonien eine gute Idee ist

Vor der Reise hätten wir vielleicht gedacht: Busfahren in Patagonien klingt lang und anstrengend.

War es aber nicht.

Die Busse waren bequem, ruhig und sehr angenehm. Die Sitze fühlten sich fast wie Business Class im Flugzeug an, und durch die großen Fenster wurde die Fahrt selbst zum Erlebnis.

Gerade in Patagonien ist das perfekt. Man möchte gar nicht rasen. Man möchte schauen. Die Landschaft zieht vorbei, die Pampa öffnet sich, Tiere tauchen am Horizont auf, und man kommt ganz langsam in diesem Teil der Welt an.

Für uns war der Bus die richtige Entscheidung: entspannt, komfortabel und landschaftlich wunderschön.

Welche Tiere sieht man in der patagonischen Pampa?

Die Tiere, die aussehen wie kleine Lamas, heißen Guanakos. Sie gehören zur Familie der Kamele und sind typisch für Patagonien.

Man sieht sie oft in der Steppe, manchmal allein, manchmal in kleinen Gruppen. Sie passen perfekt in diese Landschaft: elegant, wachsam, wild und irgendwie gelassen.

Neben Guanakos kann man auch Nandus, Füchse, Kondore, Flamingos (an Seen), Schafe und viele Vogelarten sehen. Aber für uns waren die Guanakos die Tiere, die sofort „Patagonien“ erzählt haben.

Unsere Gin-Momente in Patagonien

Diese Reise hatte mehrere besondere Gin-Momente:

Last Hope Distillery in Puerto Natales

Ein toller Ort für Cocktails, eine persönliche Tour, eine schöne Bar und das Gefühl, chilenisches Patagonien im Glas zu erleben.

Gin de Acá in El Calafate

Ein Patagonia Dry Gin aus dem Gletscherland Argentiniens – perfekt passend zur rauen, kalten und klaren Landschaft rund um den Perito Moreno.

Bosque Gin in Buenos Aires

Ein argentinischer Gin mit wildem patagonischem Wacholder, den wir nach der Reise durch Patagonien noch besser verstanden haben.

Genau solche Momente lieben wir: Wenn ein Gin nicht nur schmeckt, sondern eine Reise weitererzählt.

Unser Fazit: Patagonien bleibt – im Kopf und im Glas

Patagonien ist kein einfaches Reiseziel. Es ist weit weg, das Wetter ist unberechenbar, der Wind ist stark, die Wege sind lang. Aber genau das macht diese Region so besonders.

Unsere Route durch Chile und Argentinien hat uns gezeigt, wie unterschiedlich Patagonien sein kann: entspannt in Punta Arenas, spektakulär in Puerto Natales, rau und antarktisch in El Calafate, urban verbunden in Buenos Aires.

Und überall gab es Gin-Momente, die perfekt zu Glocal Gin passen: lokal, handwerklich, persönlich, voller Herkunft.

Wenn du Patagonien liebst oder davon träumst, ist Bosque Gin ein wunderbarer Weg, diese Landschaft geschmacklich zu entdecken. Nativo bringt die frische, zitrische Seite. Alta Montaña die kraftvolle, intensive Bergseite.

Vielleicht ist genau das der schönste Teil an Gin: Man muss nicht immer sofort wieder losreisen. Manchmal reicht ein Glas, um sich zu erinnern mit unseren Gins aus Patagonien: Bosque Gin Argentinien - Nativo & Alta Montaña aus Patagonien

Häufige Fragen zu unserer Patagonien-Reise

Wo startet man am besten für eine Patagonien-Reise?

Für unsere Route war Punta Arenas in Chile ein sehr guter Startpunkt. Die Stadt ist entspannter als Ushuaia, eignet sich gut zum Ankommen und bietet Natur, Pinguine, gutes Essen und Zugang zur Magellanstraße.

Ist Punta Arenas oder Ushuaia besser?

Beides hat seinen Reiz. Ushuaia ist bekannter und touristischer, Punta Arenas fühlte sich für uns ruhiger und entspannter an. Wer Pinguine, Natur und einen sanften Einstieg in Patagonien sucht, ist in Punta Arenas sehr gut aufgehoben.

Lohnt sich die Busfahrt von Punta Arenas nach Puerto Natales?

Ja, absolut. Für uns war die Busfahrt überraschend komfortabel und landschaftlich wunderschön. Die Sitze waren bequem, die Aussicht auf die Pampa großartig und die Fahrt sehr entspannt.

Was kann man in Puerto Natales machen?

Puerto Natales ist der perfekte Ausgangspunkt für den Torres del Paine Nationalpark. Außerdem lohnt sich ein Besuch bei Last Hope Distillery – besonders für Gin- und Cocktailfans.

Was ist Last Hope Gin?

Last Hope Gin stammt aus Puerto Natales in Chile. Die Last Hope Distillery verbindet Destillerie, Bar und Cocktails und ist ein wunderbarer Ort, um chilenisches Patagonien im Glas zu erleben.

Wie kommt man von Puerto Natales nach El Calafate?

Wir sind mit dem Bus von Puerto Natales nach El Calafate gefahren. Die Fahrt war komfortabel und landschaftlich sehr schön – mit Blick auf Pampa, Tiere und die Weite Patagoniens.

Welche Tiere sieht man in der Pampa?

Typisch für Patagonien sind Guanakos. Das sind lamaähnliche Tiere, die in der Steppe leben. Außerdem kann man Nandus, Kondore, Füchse, Schafe und verschiedene Vogelarten sehen.

Was ist das Highlight in El Calafate?

Das größte Highlight ist der Perito Moreno Gletscher im Los Glaciares Nationalpark. Besonders eindrucksvoll ist eine Bootstour, bei der man dem Gletscher sehr nah kommt.

Gibt es Gin aus El Calafate?

Ja, Gin de Acá ist ein Patagonia Dry Gin aus El Calafate. Er passt perfekt zur Region rund um den Perito Moreno Gletscher und erzählt eine sehr lokale Patagonien-Geschichte.

Was hat Bosque Gin mit Patagonien zu tun?

Bosque Gin ist ein argentinischer Gin mit wildem patagonischem Wacholder. Der Wacholder stammt aus der Andenregion rund um El Bolsón und Lago Puelo. Bosque verbindet Gin, Natur, Patagonien und eine Mission für die Wälder im Süden Argentiniens.

Welcher Bosque Gin passt zu Patagonien?

Bosque Nativo passt zur frischen, zitrischen Seite Patagoniens. Bosque Alta Montaña passt zur kraftvollen, intensiven Bergseite. Am schönsten ist es, beide zu probieren.

What’s next: Mit dem Schiff in die Antarktis

Nach dieser Reise ist Patagonien für uns noch nicht zu Ende erzählt. Im Gegenteil: Je weiter wir Richtung Süden kamen, desto stärker wurde der Gedanke, irgendwann noch einen Schritt weiterzugehen – mit dem Schiff in die Antarktis.

Ushuaia hatten wir diesmal nicht auf unserer Route, aber es bleibt auf unserer Liste. Denn von dort starten viele Antarktis-Expeditionen über die Drake-Passage Richtung Eis, Pinguine, Wale und endlose weiße Weite. Nach Punta Arenas, Puerto Natales, El Calafate und diesem fast antarktischen Gefühl am Perito Moreno Gletscher fühlt sich die Antarktis wie das nächste Kapitel an.

Vielleicht wird daraus irgendwann unsere nächste große Glocal-Reise: erst ein Gin & Tonic am Ende der Welt, dann mit dem Schiff weiter ins Eis. Und wer weiß – vielleicht finden wir auch dort wieder einen besonderen Drink, eine besondere Geschichte oder einen Gin-Moment, den wir mit euch teilen können.